Achte auf deine Sportkleidung: So trocknest und bewahrst du sie auf, damit die Form erhalten bleibt

Achte auf deine Sportkleidung: So trocknest und bewahrst du sie auf, damit die Form erhalten bleibt

Sportbekleidung ist dafür gemacht, dich bei Bewegung zu unterstützen – und das möglichst lange. Die funktionellen Materialien, die Schweiß ableiten, elastisch bleiben und ihre Passform halten, brauchen jedoch etwas Pflege, wenn es ums Trocknen und Aufbewahren geht. Mit der richtigen Behandlung verlängerst du die Lebensdauer deiner Kleidung, erhältst den Tragekomfort und vermeidest unangenehme Gerüche. Hier erfährst du, wie du dein Sportoutfit nach dem Waschen am besten behandelst.
Lufttrocknen statt Trockner – schone die Fasern
Auch wenn es verlockend ist, die frisch gewaschene Sportkleidung in den Wäschetrockner zu geben, ist das meist keine gute Idee. Die hohen Temperaturen können elastische Fasern wie Elasthan oder Lycra beschädigen – das Material verliert an Spannkraft, und die Kleidung sitzt nicht mehr so gut wie zuvor.
Besser ist es, die Stücke auf einem Wäscheständer oder auf Kleiderbügeln an der Luft trocknen zu lassen. Achte auf gute Belüftung, aber vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da UV-Licht Farben ausbleichen und die Fasern schwächen kann. Wenn du draußen trocknest, wähle einen schattigen Platz – auf einem Balkon oder unter einem Vordach ist ideal.
Ein kleiner Tipp: Schüttle die Kleidung leicht aus, bevor du sie aufhängst. So bleibt die Form besser erhalten, und du vermeidest Falten.
Feuchte Kleidung nicht liegen lassen
Nach dem Training sollte verschwitzte Kleidung nicht lange in der Sporttasche bleiben. Wärme und Feuchtigkeit bieten den perfekten Nährboden für Bakterien und Gerüche, die sich später nur schwer entfernen lassen. Hänge die Kleidung so bald wie möglich zum Lüften auf – auch wenn du sie erst später waschen kannst.
Gerade wer regelmäßig trainiert, profitiert von einem kleinen Wäscheständer im Badezimmer oder Hauswirtschaftsraum. So kann die Kleidung trocknen, bis sie in die Waschmaschine kommt. Das verhindert, dass sich Feuchtigkeit in den Fasern festsetzt, und verlängert die Lebensdauer deiner Sportbekleidung.
Richtig aufbewahren – trocken und luftig
Wenn die Kleidung vollständig trocken ist, sollte sie an einem Ort aufbewahrt werden, an dem sie atmen kann. Vermeide luftdichte Plastikbeutel oder -boxen, in denen sich Restfeuchtigkeit stauen kann. Besser sind Schubladen oder Schränke, in denen etwas Luft zirkulieren kann.
Falte die Kleidung locker zusammen, ohne sie zu stark zu pressen – besonders bei Stücken mit hohem Stretchanteil. Sport-BHs oder gepolsterte Radhosen legst du am besten flach hin, damit sie ihre Form behalten.
Kein Weichspüler, kein Bügeleisen
Auch wenn es nicht direkt ums Trocknen geht, spielt die richtige Wäsche eine große Rolle. Weichspüler legt sich wie ein Film über die Fasern und beeinträchtigt die Atmungsaktivität sowie die Schweißableitung. Verwende stattdessen ein mildes Waschmittel, das speziell für Funktionskleidung geeignet ist.
Bügeln solltest du Sporttextilien grundsätzlich nicht. Die meisten Materialien reagieren empfindlich auf Hitze – das Bügeleisen kann Fasern schmelzen oder verformen. Falls das Kleidungsstück nach dem Trocknen leicht zerknittert ist, glättet es sich meist von selbst, sobald du es trägst.
Frische zwischen den Trainingseinheiten
Selbst bei richtiger Pflege kann Sportkleidung mit der Zeit einen leichten Geruch annehmen, besonders wenn du häufig trainierst. Eine einfache Auffrischung gelingt, indem du die Kleidung für ein paar Stunden an die frische Luft hängst. Alternativ kannst du eine Mischung aus Wasser und Essig (im Verhältnis 3:1) in eine Sprühflasche geben und die Kleidung leicht besprühen – das neutralisiert Gerüche auf natürliche Weise. Teste die Lösung aber zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Wenn du genügend Platz hast, bewahre Sportkleidung getrennt von Alltagskleidung auf. So behältst du den Überblick und vermeidest, dass sich Gerüche übertragen.
Formbewusst pflegen – für mehr Freude am Training
Wer seine Sportkleidung richtig behandelt, hat länger etwas davon: Die Materialien bleiben elastisch, die Farben leuchtend, und die Passform stimmt. So fühlst du dich beim Training wohl und kannst dich ganz auf deine Leistung konzentrieren.
Mit ein wenig Aufmerksamkeit beim Trocknen und Aufbewahren sorgst du dafür, dass deine Sportkleidung in Bestform bleibt – genau wie du selbst.












